Über mich

Ich bin eine Berliner Künstlerin mit kolumbianischen Wurzeln.

Meine große Leidenschaft ist es, Ungreifbares sichtbar zu machen. Ich nähre mich von Natur, Metaphysik und Philosophie. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. 

Ich kreiere Werke, die eine Auseinandersetzung des Betrachters mit seinem Unterbewusstsein und seinen Gefühlen herausfordern. Sie führen ihn auf eine unwiderstehliche Reise in sein Inneres.

Meine Arbeit atmet mein Interesse an traditionellen Techniken, meine Vorliebe für Symbole, Werkstoffe und zeitgenössische Kunst und meiner Experimentierfreude. Forschung auf experimenteller Ebene schafft für mich die Verbindung zu dem richtigen Material. Daraus entstehen Konzept und Werk.

Ich zeichne Bilder in großen Formaten (bis zu sieben Metern) mit verschiedenen Arten von Kreide, Kohle und einigen ihrer Derivate. Diese Arbeiten sind das Resultat einer performativen Überzeichnung. Dieser Prozesses der körperlichen Auseinandersetzung mit Materialien hinterlässt sichtbare und hörbare Spuren auf Papier und Tonspur. So entstehen pulsierende Makro- wie Mikrokosmen im selben Bild – ein Wechselspiel der Wahrnehmung.

Meine Technik materialisiert eine lange theoretische wie erfahrungsbasierte Auseinandersetzung mit den genutzten Materialien. Die visuellen Spuren sind Schichten, gleich Palimpsesten, die, übereinander aufgebaut, ein Bild voller Dynamik und Tiefe schaffen. Die Tonspuren ergänzen die Bilder als performatives Erlebnis.

Die Bilder sind lebendig. Sie ermöglichen durch einen Wechsel der Lichtverhältnisse und der Perspektive des Betrachters ein immer neues Entdecken. 

Ohne Allüren: Schwarz und Weiß sind keine Farben. Sie schaffen räumliche Kompositionen aus Licht und Schatten. Sie eröffnen Refugien ohne Ablenkung.

Räume für kontemplative Momente.