Carolina del Pilar ist eine Berliner Künstlerin mit kolumbianischen Wurzeln.

Ihre Ideen und Inspirationen findet sie in physischen und biologischen Phänomenen sowie in der Symbolik und Materialität der Kunst. Das Ziel Ihrer Arbeit ist den Betrachter in Ihrer Vorstellung von Ästhetik einzubinden, und durch stilistische Brüche zu beschäftigen, um dadurch das Zusammenspiel von Kunst und Betrachter weite zu verstärken.

Carolina del Pilar exerziert bewusst den Unsinn, das unerwartete Zusammenspiel von alltäglichen Gegenständen und Materialien: Es findet zusammen, was nicht zusammengehört – so schafft sie Werke, die aus Zeit und Raum fallen, aber im Gedächtnis bleiben.

Die körperliche Auseinandersetzung mit den Materialien provoziert jenen besonderen Takt, der sich die Ausführung nicht entziehen kann. So entstehen pulsierende Makro- wie Mikrokosmen. Abhängig von der eigenen Entfernung im Raum entstehen wechselnde Wahrnehmung – ohne Allüren: Schwarz und Weiß sind keine Farbe. Sie schaffen räumliche Kompositionen aus Licht und Schatten.